Seit 1. Januar 2026 wird der Frauen*laden, eine der ältesten Einrichtungen der gendersensiblen Suchtarbeit in Berlin, in Trägerschaft des Drogennotdienstes Berlin fortgeführt. Damit bleiben die wichtigen Angebote für Mädchen und Frauen, Lesben, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Personen (FLINTA) und Angehörige erhalten – direkt vor Ort und mit vertrauten Ansprechpersonen.
Warum die Übergabe passiert
Der Verein FrauSuchtZukunft, der den Frauen*laden zuletzt betrieben hat, wird seine Arbeit voraussichtlich 2026 einstellen. Um sicherzustellen, dass die Klient*innen weiterhin unterstützt werden, hat FrauSuchtZukunft nach umfassenden Gesprächen mit Behörden und Berliner Suchthilfe-Einrichtungen die Übergabe an den Drogennotdienst Berlin beschlossen.
Was der Frauen*laden bietet
Der Frauen*laden ist bekannt für seine praxisnahen, gendersensiblen Angebote, unter anderem:
- Beratung und Krisenintervention
- Safer-Use-Angebote und Substitutionsbegleitung
- Unterstützung bei Gewalterfahrungen
- Hilfe bei Behördenangelegenheiten
- Psychosoziale Betreuung
Wir freuen uns, dass wir durch die Übergabe allen Nutzer*innen weiterhin kurze Wege, vertraute Ansprechpersonen und einen verlässlichen Rahmen bieten können – und damit eine starke, gendersensible Suchthilfe in Berlin sichern.