Praktikanten

Praktika im Notdienst Berlin e.V.

Wir freuen uns über Ihr Interesse! Gerne geben wir Ihnen die Möglichkeit, uns in verschiedenen Arbeitsfeldern im Suchtbereich zu unterstützen und intensiv mit unseren Klienten* zu arbeiten. Ein Studium der Sozialarbeit/ Sozialpädagogik setzen wir voraus. Des Weiteren erwarten wir ein Engagement von mindestens drei Monaten. 

Ihre Daten sind uns wichtig! Sie möchten sich per Email bei uns bewerben? Wichtige Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.

Die Kollegen* in folgenden Einrichtungen freuen sich über Ihre Bewerbung:

Drogennotdienst
Das Jugend- und Suchthilfezentrum Drogennotdienst ist unsere überregionale Anlaufstelle für Menschen mit einer Suchterkrankung und deren Angehörige/Bezugspersonen.
Aufgabenbereich: Telefonische und persönliche Beratung und Betreuung, Krisenintervention, Therapievermittlung, Gesundheitsprophylaxe, Safer-Use-Beratung

Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle
Wir sind die regionale Anlaufstelle für Menschen aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg, die mit Alkohol oder Medikamenten Probleme haben.
Aufgabenbereich:  Telefonische und persönliche Beratung und Betreuung, Krisenintervention, Therapievermittlung, Gesundheitsprophylaxe, Prävention

Jugend- und Familienhilfe Escape
Die Jugend- und Familienhilfe Escape bietet ambulante Hilfen zur Erziehung nach Paragraph 27ff. SGB VIII an.
Aufgabenbereich:  Unterstützung des Teams bei der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und ihren Angehörigen, Unterstützung der Mitarbeiter* beim Gruppenangebot, Fahrbegleitungen zu Drogenscreenings, Kliniken, Telefonberatung und Vermittlung

LogIn
Die Jugend- und Suchtberatung Charlottenburg-Wilmersdorf ist eine regionale Beratungsstelle für Menschen mit einer Suchterkrankung und deren Angehörige/Bezugspersonen.
Aufgabenbereich: Hospitation bei Beratungen, Therapievermittlung, Unterstützung bei Angeboten wie FreD, Hilfe im Tagesdienst, Psychosoziale Betreuung, JVA-Tätigkeit

Ambulanz für Integrierte Drogenhilfe
In den A.I.D.´s finden unsere substituierten Klienten Psychosoziale Betreuung und medizinische Hilfen unter einem Dach.
Aufgabenbereich: Psychosoziale Betreuung von substituierten Menschen.

Psychosoziale Betreuung
In unseren verschiedenen Einrichtungen betreuen wir Drogenabhängige nach Aufnahme in das Berliner Substitutionsprogramm. Wir freuen uns über Unterstützung.
Aufgabenbereich:  Psychosoziale Betreuung von substituierten Menschen, Organisation und Durchführung von Freizeitangeboten, Gruppenarbeit, Zielerarbeitung und Dokumentation, aufsuchende/nachgehende Arbeit, Teilnahme an Teamsitzungen, Verwaltung.

Betreutes Wohnen
In unseren verschiedenen Einrichtungen betreuen wir Drogenabhängige nach Aufnahme in das Berliner Substitutionsprogramm. Wir freuen uns über Unterstützung.
Aufgabenbereich:  Psychosoziale Betreuung von substituierten Menschen, Organisation und Durchführung von Freizeitangeboten, Gruppenarbeit, Zielerarbeitung und Dokumentation, aufsuchende/nachgehende Arbeit, Teilnahme an Teamsitzungen, Verwaltung.

die tageswerkstatt
Das Arbeitsprojekt sucht für den Bereich Tagesstrukturierende Maßnahmen Praktikanten*.
Aufgabenbereich: Unterstützung der Teilnehmer* in den Bereichen Hauswirtschaft, Handwerk, Garten- und Landschaftspflege, Diagnostik, Zielerarbeitung und Dokumentation, Teilnahme an Gruppen- und Teamsitzungen, Begleitung bei Ämtergängen und Formalitäten.

Frauentreff Olga
Der Frauentreff Olga ist ein Kontaktladen für drogenabhängige und/oder sich prostituierende Frauen in unmittelbarer Nähe des Berliner Drogenstrichs.
Aufgabenbereich: niedrigschwellige Kontaktladenarbeit, Streetwork auf dem Drogenstrich, Beratung und Betreuung von drogenabhängigen, sich z. T. im Substitutionsprogramm befindenden Frauen.

Und hier ist die Adresse für Ihre Bewerbung

Notdienst Berlin e.V.

Geschäftsstelle
Genthiner Straße 48
10785 Berlin
T: 030 233 240 100
F: 030 233 240 101

bewerbung@notdienstberlin.de

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Tinas Erfahrung im DND
Im Rahmen meines Studiums (Soziale Arbeit B.A.) habe ich eine vierwöchige Feldstudienphase von Februar bis März 2018 beim Drogennotdienst absolviert. Der große Bereich Suchthilfe interessiert mich schon seit vielen Jahren, weswegen ich auch unter anderem seit Oktober 2016 ehrenamtlich beim Drogennotdienst tätig bin. Das Praktikum sah ich als Chance, einen tieferen Einblick in die Arbeit des Drogennotdienstes sowie der Sozialarbeiter*innen zu erlangen und die Einrichtung sowie die gesamte Suchthilfe noch besser kennen zulernen.
Während der Zeit der Feldstudienphase habe ich einige interessante Aufgaben und Tätigkeiten übernommen. Mein Wunsch war es, an verschiedenen Beratungen teilzunehmen, was leider nicht immer umsetzbar war. Trotzdem haben sich viele Mitarbeiter*innen bemüht, mich mit in ihre Beratungen zu nehmen, sodass ich einen groben Einblick in die Gesprächsführung eines Beratungsgespräches erhalten habe. Bereits als Ehrenamtlerin bin ich mit der Klientel in Kontakt gekommen, denn eine Aufgabe im Ehrenamt ist unter anderem, den Klient*innen einen Übernachtungsschein für die Krisenwohnung am Tresen auszustellen. Meine Anleiterin bot mir an, dies selbstständig und nicht wie sonst am Tresen, in einem Beratungsbüro zu erledigen. Dadurch bekam ich die Möglichkeit, zum ersten Mal ein eigenes Gespräch mit den Klient*innen in einem geschützten Raum durchzuführen. Für diese Erfahrung bin ich besonders dankbar, denn so konnte ich eine Vorstellung von einer eigenen Beratungssituation bekommen. Außerdem hat man mir die Möglichkeit gegeben, in verschiedenen Einrichtungen innerhalb und außerhalb des Trägers zu hospitieren. So habe ich auch die Beratungsstelle Escape, die Krisenwohnung, die Ambulanz für integrierte Drogenhilfe in Friedrichshain, den Frauentreff OLGA und die Birkenstube von dem Träger Vista kennengelernt. Diese Einrichtungen durfte ich für jeweils ein paar Stunden besuchen, mir einen Eindruck ihrer Arbeit verschaffen und teilweise bei er Arbeit mithelfen. Meine Anleiterin hat zudem jede Woche ein Anleiterinnengespräch mit mir geführt, bei dem sie mir theoretische Inhalte vermittelt hat. Ich durfte ihr Themen vorschlagen, die mich besonders interessierten, diese haben wir dann miteinander besprochen. Wir haben beispielsweise über Themen wie Kinder- und Jugendschutz, Substitution, Konsumkompetenz, Motivierende Gesprächsführung und die Programme Entzug Sofort und Therapie Sofort gesprochen.
Das Team ist einfach spitze. Natürlich kannte ich es bereits vor dem Praktikum, aber so habe ich alle Mitarbeiter*innen noch besser kennen lernen dürfen. Von Beginn an hatte ich das Gefühl, Teil des Teams zu sein. Ich erlebte einen großen Rückhalt und einen wertschätzenden, hilfsbereiten und freundlichen Umgang. Bei Fragen oder Besprechungen haben sich alle viel Zeit für mein Anliegen genommen. Zudem kann ich sagen, dass ich von dem gesamten Wissen, Kompetenzen und den Erfahrungen aller Mitarbeiter*innen profitieren konnte.
Obwohl ich den Drogennotdienst schon durch mein Ehrenamt kenne, habe ich ihn und und andere Einrichtungen noch besser kennengelernt. Der Tages- und Wochenablauf sowie Vernetzungen erschließen sich sich mir nun weitaus besser. Durchaus kann ich mir vorstellen, später einmal in der Suchthilfe zu arbeiten und meine Professionalisierung dahingehend auszubauen. Auch jetzt nach der Feldstudienphase weiß ich, dass ich mich in dem Bereich der Beratung sehe und mich mit hoher Wahrscheinlichkeit diesbezüglich spezialisieren will. Ob es dann tatsächlich der Bereich der Drogenberatung sein wird, weiß ich noch nicht. Durch das nun erlebte Praktikum kann ich aber sicher sagen, dass die Suchthilfe und die Suchtberatung immer ein favorisierter Arbeitsbereich für mich darstellen wird. Ich bin sehr dankbar für die gemachten Erfahrungen.

Isabels Erfahrungen in der tageswerkstatt
Im Rahmen meiner Weiterbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie mit dem Schwerpunkt Musiktherapie hatte ich das große Glück, in der tageswerkstatt ein zweiwöchiges Praktikum absolvieren zu dürfen. Da meine praktischen Berufserfahrungen aus den Bereichen des Klavierbaus und der Tontechnik stammen, suchte ich nach einer Schnittstelle zwischen Ergo- und Musiktherapie und nach einer Gelegenheit, mit Menschen einfache Musikinstrumente zu bauen.
Diese Gelegenheit fand ich in Kooperation mit der Ergotherapeutin der Kreativwerkstatt, die mir innerhalb ihres Arbeitsbereiches einen sehr schönen, offenen und wohlwollenden Raum für meine Ideen gab. Durch den Bau dieser Instrumente konnte bei den Teilnehmenden die Möglichkeit entstehen, eigene Ressourcen zu (re)aktivieren, das eigene Selbstbewusstsein zu stärken sowie die heilende und entspannende Wirkung von selbst erzeugten Klängen zu erleben. Berührungsängste mit Musikinstrumenten konnten durch das eigene Herstellen abgebaut werden. Gegen Ende, als die meisten Klient*innen ihre Instrumente fertig gestellt hatten, haben wir sogar noch einige musikalische Experimente darauf gemacht und die Musik mit Tonabnehmer und Gitarrenverstärker laut hörbar gemacht.
Da es in der tageswerkstatt sowohl den sehr schön ausgestatteten Kreativbereich mit viel Platz und Licht und auch eine sehr gut funktionierende Holzwerkstatt mit Material und Werkzeug und guter Anleitung gibt, waren die Bedingungen für das Projekt optimal. Ich hatte von allen Seiten her Menschen, die ich ansprechen konnte und die mich mit ihren Erfahrungen und in der praktischen Umsetzung unterstützten. Das Baumaterial wurde von der Einrichtung finanziert.
Obwohl ich nicht aus dem für Praktikant*innen typischen Bereich der sozialen Arbeit herkam, wurde mir viel Vertrauen im selbständigen Umgang mit den Klient*innen entgegengebracht. Bevor der Instrumentenbau begann, an dem insgesamt zehn Klient*innen teilnahmen, durfte ich im Bereich der Kreativwerkstatt bei der Ergotherapeutin während der Herstellung von Acrylbildern hospitieren und mitmachen. Das erleichterte mir den Zugang zu den Menschen dort und machte mir außerdem viel Freude. Danke auch für die Erlaubnis der täglichen Teilnahme an ganz wunderbaren Mittagessen.
Ich bin den Menschen und der Einrichtung sehr dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und für die Möglichkeit, eigene Ideen und Zugänge zur Praxis der Musiktherapie auszuprobieren. Danke auch an die Klient*innen, die sehr motiviert mitgearbeitet haben und somit zu der gemeinsamen guten Erfahrung viel beigetragen haben. Ich bin durch sie sensibilisiert worden für ihre spezifischen Herausforderungen und Lebensrealitäten.

Julias Erfahrungen in der Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle
Im Rahmen meines Studiums der Sozialen Arbeit absolvierte ich ein Praktikum in der Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle Tempelhof-Schöneberg. Ich wurde am ersten Tag sehr herzlich in das Team aufgenommen und hatte direkt die Möglichkeit, bei den Beratungsgesprächen zu hospitieren.
In der Anfangszeit nahmen die Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle sich sehr viel Zeit, mich an die Aufgaben heranzuführen und meine Fragen zu beantworten. Mit der Zeit wurden mir zunehmend mehr eigenständige Aufgaben vom Schreiben von Sozialberichten über das Leiten von Modulen in Gruppen bis hin zum Führen eigener Beratungsgespräche mit Klient*innen übertragen. Durch die vieleitigen Aufgaben fühlte ich mich oft auf’s Neue gefordert, da ich in den Mitarbeiter*innen jedoch stets kompetente Ansprechpartner*innen bei Fragen oder Unsicherheiten hatte, fühlte ich mich nie überfordert. Die Mitarbeiter*innen nahmen sich während meines Praktikums stets viel Zeit für die Vor- und Nachbereitung der Beratungsgespräche mit mir, was mir half, Hintergründe und Zusammenhänge zu verstehen.
Ich hatte das Glück, viele Freiheiten zu haben und selbst entscheiden zu können, ob ich meine Praktikumstage mit dem Hospitieren in Beratungen, Gruppen etc. verbringe oder andere Aufgaben mache. Dadurch konnte ich das Praktikum meinen Interessen entsprechend gestalten und so den größten Lernerfolg für mich persönlich erzielen.
Durch Hospitationen in anderen Einrichtungen des Notdienstes, hatte ich die Möglichkeit, den Verein und seine Aufgabengebiete besser kennenzulernen. Im Team herrschte stets eine herzliche Atmosphäre und ich fühlte mich über die gesamte Praktilumszeit als vollwertiges Mitglied.
Insgesamt hat mir das Praktikum sehr viel Freude bereitet und ich habe sehr viel für meine berufliche Zukunft gelernt. Nach der Zeit in der Alkohol- und Medikamentenberatungsstelle kann ich mir sehr gut vorstellen, nach meinem Studium im Suchtbereich zu arbeiten.

Janas Erfahrungen in der A.I.D. Kreuzberg
In meinem Praktikum in der A.I.D. Kreuzberg konnte ich einen spannenden Einblick in die psychosoziale Betreuung im Suchtbereich gewinnen, in dem mich das Team wie auch die KlientInnen am Alltagsgeschehen der Einrichtung teilhaben liessen. Zentral war die Orientierung an den individuellen Bedürfnissen und Problemlagen der KlientInnen, was von den SozialarbeiterInnen ein breites Fachwissen in verschiedensten Bereichen erforderte und mich dabei in den umfassenden Kompetenzbereich sozialarbeiterischen Handelns einführte. Für mich war der Austausch mit meinen Teamkolleginnen sehr bereichernd und motivierend und ich würde die Praxisstelle auf jeden Fall weiterempfehlen.
Ich hatte eine sehr gute Zeit in Berlin und merke, wie wertvoll praktische Erfahrungen sind, um die theoretischen Inhalte meines Studiums besser zu verstehen und nachvollziehen zu können.

Carlas Erfahrungen bei Escape
Hey, ich heiße Carla und studiere an der Fachhochschule Potsdam Soziale Arbeit B.A.. Im Rahmen meines Studiums absolvierte ich das sechsmonatige Praktikum bei der Jugend- und Familienhilfe Escape.
Begleitet durch den Einarbeitungsleitfaden der Einrichtung gab es eine gut strukturierte Einarbeitungszeit. Meine festen Aufgaben lagen in der Vorbereitung, Begleitung und Nachbereitung der Jugendgruppe und der Hospitation in der Jugendsprechstunde, für die ich nach kurzer Zeit auch die Dokumentation selbstständig schreiben und die Akten anlegen durfte. Das Team hat mich sehr offen aufgenommen und ich hatte die Möglichkeit Beratungsgespräche, Fallcoachings, Hilfekonferenzen, Urinkontrollfahrten und Termine zu Ämtern zu begleiten. Zusätzlich führte ich während dieser Zeit eine Umfrage mit ehemaligen Klienten durch, um die Wirksamkeit der Hilfe zu prüfen und die Akten anschließend zu archivieren.
Einmal in der Woche hatte ich ein Wochengespräch mit meiner Anleiterin, in dem ich Fragen und Unklarheiten klären und Wünsche äußern konnte, sowie meine Arbeit reflektierte. Während des Praktikums konnte ich die Arbeit der ambulanten Jugendhilfe sowie die Suchthilfe kennenlernen und mich bezüglich meiner beruflichen Zukunft orientieren. Ich kann ein Praktikum in der Jugend- und Familienhilfe Escape sehr empfehlen.

Carmens Erfahrungen aus dem Frauentreff Olga
Im Rahmen meines Studiums zum Bachelor für Soziale Arbeit habe ich im vierten Semester mein Praktikum im Frauentreff Olga absolviert. Fünf Monate lang hatte ich die Möglichkeit einen Einblick in sämtliche Bereiche der Einrichtung zu bekommen. So lernte ich die niedrigschwellige Arbeit beispielsweise durch die Betreuung des Cafébereichs kennen, erhielt durch die psychosoziale Betreuung substituierter Klientinnen auch einen Einblick in die hochschwellige Arbeit und konnte sogar Erfahrungen im medizinischen Bereich sammeln.
Anhand der Leitlinien des Trägers und des regen Austauschs mit den Kolleginnen war es mir möglich über den Zeitraum meine Arbeitshaltung zu prägen und zu festigen. Das Praktikum hat mich nicht nur berufliche Perspektiven betreffend, sondern auch bei der Entwicklung meiner Persönlichkeit und eines professionellen Selbstbewusstseins ein großes Stück voran gebracht.
Das Olga leistet in meinen Augen sehr gute Netzwerkarbeit und versucht bestmöglich sämtliche Bereiche der Sozialen Arbeit abzudecken. Dank der guten Zusammenarbeit der Kolleginnen, die einen sehr freundlichen und aufgeschlossenen Umgang miteinander pflegen, fühlte ich mich dort sehr wohl und kann ein Praktikum im Olga jeder wärmstens empfehlen, die am Bereich Suchthilfe interessiert ist.

Violas Erfahrungen beim Betreuten Wohnen Neukölln
Hallo! Ich bin Viola und habe mein Praktikumssemester im Bereich betreutes Wohnen absolviert. In diesen sechs Monaten hatte ich nach einer ersten Orientierungs- und Einarbeitungsphase, in der ich die Struktur des Vereins und die verschiedenen Aufgabenfelder der SozialarbeiterInnen in der psychosozialen Betreuung  kennen lernen konnte, zunehmend selbstständig Aufgaben übernehmen können.
Unter anderem habe ich während dieser Zeit Hilfepläne geschrieben, KlientInnen in Urlaubsvertretung übernommen, zu Behörden und Ämtern begleitet und verschiedene Gruppenangebote für KlientInnen begleitet und mitgestaltet und Vieles mehr. Ich habe in verschiedenen Einrichtungen inner- und außerhalb des Vereins hospitiert und konnte so einen guten Überblick über das Berliner Suchthilfesystem gewinnen.
Mit dem Team in der Einrichtung hatte ich stets hilfsbereite  AnsprechpartnerInnen, die  mich motivierten mich in verschiedenen Bereichen auszuprobieren und auch nicht von Unsicherheiten abschrecken zu lassen. So hatte ich ein rundum gelungenes Praktikum, das mir geholfen hat bei der Entscheidung, auch in Zukunft in diesem Bereich arbeiten zu wollen! Da zufällig auch gleich eine Stelle im Team frei wurde, konnte ich diese Chance auch gleich nutzen und bin nun direkt ins Angestelltenverhältnis übernommen worden.

Luises Erfahrungen bei der AID Friedrichshain
Im Jahr 2013 habe ich mein Schülerpraktikum  in Friedrichshain durchgeführt. Für mich war es schwer einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden, da viele Vereine nur Studierende aufnehmen. Da ich aber genau wusste in welchem Bereich ich später arbeiten möchte, war ich unglaublich erleichtert, als Frau Matthiesen mir dieses Praktikum ermöglicht hatte.
Als besonders positiv habe ich die angenehme Arbeitsatmosphäre empfunden und dass ich von Beginn an als gleichwertiges Teammitglied aufgenommen wurde. Trotzdem konnte ich jederzeit Fragen stellen, die Kollegen hatten immer ein offenes Ohr und haben versucht mir Zusammenhänge und Hintergründe zu erklären.
Um Einblick in die verschiedensten Arbeitsfelder zu bekommen, wurden mir vielfältige Aufgaben übertragen, die – wie ich inzwischen feststellen konnte – teilweise sogar über den üblichen Studienplan hinausgingen. Vielen Dank nochmal für das tolle Praktikum!